Spritsparend in den Campingurlaub - so geht's

Wie fahren Camper möglichst ressourceneffizient in den Urlaub?

Spritsparend reisen fahren

Mark
1. Juli 2022

K

Kraftfahrzeugführer müssen aktuell aufgrund der sehr hohen Spritpreise beim Tanken tief in die Tasche greifen. Auch der Tankrabatt, der am 1. Juni zur Entlastung der deutschen Bürger eingeführt wurde, mindert die Spritpreise in der Realität leider wenig. Nach der ersten Juni-Woche fiel der Preis für Super E10 nur knapp unter 2 Euro, der für Diesel stieg wieder auf über 2 Euro an. Spottocamp.com gibt Tipps, wie du trotz hoher Benzinkosten auf dem Weg in den Campingurlaub noch den ein oder anderen Euro einsparen kannst.

Zeitig schalten: Wer früh schaltet, hält den Verbrauch niedrig. Moderne Fahrzeuge weisen dich darauf hin, wann du schalten solltest. Bei Elektromobilen kann der Eco Modus helfen.

Nicht notwendiges Bremsen vermeiden: Fährst du möglichst vorausschauend, kannst du unnötiges Bremsen vermeiden. Ständiges Stop-and-Go treibt den Verbrauch nur zusätzlich in die Höhe und ist ein echter "Sprit-Fresser".

Langsamer fahren: Mit steigender Geschwindigkeit wächst durch den zunehmend stärker werdenden Luftwiderstand auch der Verbrauch. Insofern ist es empfehlenswert, lieber etwas ruhiger und gemäßigter zu fahren.

Effizient packen: Beim Campen gilt so oder so "Nimm möglichst nur mit, was du wirklich brauchst" - angesichts der hohen Spritpreise bekommt dieser Satz jedoch nochmal eine besondere Wertung. Zusätzliches Gewicht erhöht klar den Verbrauch. Insbesondere das Mitnehmen einer Dachbox sollte gut überlegt sein: Diese erhöht unnötig den Luftwiderstand. Auch bei sonstigem Zubehör, wie z.B. Sport-Equipment, ist ein Heckträger einem Dachträger aufgrund des geringeren Luftwiderstandes vorzuziehen.

Langsamer fahren: Mit steigender Geschwindigkeit wächst durch den zunehmend stärker werdenden Luftwiderstand auch der Verbrauch.

Tempomat benutzen: Auf freien Autobahnen kann dir ein Tempomat dabei helfen, nicht ständig zu beschleunigen und ausgeglichener zu fahren. Das schont am Ende den Geldbeutel.

6. Reifendruck überprüfen: Ist der Druck zu niedrig, steigt der Rollwiderstand und somit auch der Verbrauch. Den optimalen Reifendruck kannst du meist dem Türrahmen deines Fahrzeugs entnehmen.

7. Klimaanlage richtig verwenden: Wenn möglich, öffne lieber die Fenster und genieße den Fahrtwind. Sollte die Kühlung mit Klimaanlage unabdinglich sein, so achte darauf, nicht auf höchster Stufe zu kühlen, denn auch hier gilt: Fahre lieber gemäßigt und nimm dir etwas mehr Zeit, um Sprit einzusparen.

8. Sich dem Verkehr anpassen: Ganz nach dem Motto "Go with the flow" solltest du dich dem Tempo deines Vordermannes anpassen und von unnötigen Überholmanövern absehen.

9. Passstraßen vermeiden: Wer die Wahl hat und auf die besondere Aussicht von Serpentinen verzichten kann, der sollte die flacheren und weniger bergigen Autobahnen bevorzugen. Auf diese Weise kannst du Höhenmeter umfahren und einen höheren Verbrauch meiden.

10. Spritpreis-App downloaden: Mit einer App kannst du den ein oder anderen Euro sparen, indem du dir per Handy einen Überblick über die umliegenden Tankpreise verschaffst.

Aus unseren 10 Tipps wird deutlich: Unterwegs in den Urlaub solltest du besonders auf deine Fahrweise und dein Tempo achten, um möglichst ressourceneffizient und vergleichsweise kostengünstig ans Ziel zu gelangen. Und zu guter letzt gilt: Wer ruhig und gemäßigt fährt, kann auch gleich viel gelassener in den Urlaub starten.